Umweltbundesamt ExpertInnen sind Gesichter der Kampagne „EU protects“

© Umweltbundesamt/B.Gröger

(Wien, 17.4. 2019) Tausende von Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern arbeiten zusammen, um EU BürgerInnen zu schützen, etwa in puncto Gesundheit und Umwelt. Tagtäglich unterstützt und verbindet die EU diese Menschen und hilft ihnen, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten. Unter dem Motto „EU protects“ werden diese Helden und Heldinnen vorgestellt, darunter auch drei Expertinnen und Experten aus dem Umweltbundesamt.

Monika Denner leitet das Team für Beratung & Studien im Labor des Umweltbundesamtes. Gemeinsam mit ihren KollegInnen und in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern arbeitet sie an verschiedenen internationalen Projekten, zum Beispiel PureAlps. Das Projekt trägt dazu bei, die Alpen vor umweltschädigenden Substanzen zu schützen. Durch ihre Arbeit und den Input der Projektpartner liefert Monika weltweit einzigartige Daten und wichtige Erkenntnisse zum Einfluss der Verschmutzung auf das Ökosystem. Im Rahmen der EU-Wasserinitiative Plus für die Östliche Partnerschaft  halten Monika und ihre KollegInnen Trainings für Labors in den Partnerländern (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Weißrussland und Ukraine) und führen Vergleichstests durch. Dadurch können in den Partnerländern einheitliche Methoden zur Bestimmung der Wasserqualität angewendet werden.

Bettina Liebmann ist Consultant für Umweltanalyse und führende Expertin im Bereich Mikroplastik. Um die Mikroplastikanalyse auf europäischem Level zu harmonisieren, ist sie Mitglied des europäischen Netzwerks von Referenzlabors für das Monitoring von neuen Umweltschadstoffen (Norman Network). Im Umweltbundesamt implementiert sie neue Messmethoden und widmet sich in nationalen wie internationalen Forschungsprojekten dem Vorkommen von  Mikroplastik in der Umwelt, in Konsumentenprodukten sowie  im menschlichen Organismus. Als Co-Autorin einer Studie zu Mikroplastik für die Europäische Kommission, trug sie dazu bei, die Basis für ein mögliches Verbot von Mikroplastik in der EU zu schaffen. Durch ihre Arbeit stellt sie wissenschaftliche Beweise bereit, um EU-Bürger und die Umwelt zu schützen.

Markus Leitner ist Experte für Umweltfolgenabschätzung und Klimawandel im Umweltbundesamt. Er ist Arbeitspaket Leiter im EU-finanzierten Horizon 2020 Projekt PLACARD (PLAtform for Climate Adaptation and Risk reDuction). PLACARD schafft die Wissens- und Austauschplattform zwischen Forscher- und anderen Akteursgruppen aus den Bereichen Klimawandelanpassung und Naturgefahrenvorsorge in Europa. Markus trägt so jeden Tag dazu bei, dass die verschiedenen Akteursgruppen zusammentreffen, sich austauschen und die Zusammenarbeit dadurch weiter verbessert wird.  

 

Kontakt

Sabine Enzinger, Pressestelle Umweltbundesamt, Tel 01/31304-5488, sabine.enzinger@umweltbundesamt.at

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